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Berufsschule Germersheim mit Wahlpflichtfach "Feuerwehr" Ab dem neuen Schuljahr 2009/2010 soll in enger Zusammenarbeit der BBS Germersheim mit der Freiwilligen Feuerwehr Germersheim und mit Unterstützungdes Landesfeuerwehrverbandes von Rheinland-Pfalz ein Projekt durchgeführt werden, das Landesweit erst zum zweiten Mal gestartet wird. Es ermöglicht Schülern im Rahmen ihres Stundenplanes zusätzliche Qualifikationen Im vorbeugenden und Abwehrenden Brandschutz sowie der Ersten Hilfe zu erwerben, die diesen helfen sollen sich im Sozialgefüge unserer Gesellschaft einzubringen, und damit letzten Endes auch zu einer Verbesserung ihrer persönlichen Arbeitsmarktchancen führen. Diese Qualifikationen sind von Landesseite als Teil des Grundlehrganges der Feuerwehrmannanwärter der Freiwilligen Feuerwehren anerkannt und können auch als Grundlage von später angestrebten Ausbildungen wie zum Beispiel Brandschutzbeauftragten in Betrieben dienen. Innerhalb des vorgesehenen Unterrichts wird unter anderem auch ein 16h-Lehrgang in Erster Hilfe absolviert, der wiederum Voraussetzung für den Erwerb des LKW Führerscheins ist und auch für den Führerschein der Klasse B verwendet werden kann. Durch eine geschickte Kombination mit dem Unterrichtsfach Sport und dessen Orientierung an den sportlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung bei Berufs- und Werkfeuerwehren, wird es zudem möglich, den Schülern auch diesen Berufszweig zu eröffnen. Das nun in die Wege geleitete Projekt ist ein großer Gewinn für alle daran Beteiligte. Unsere wichtigsten Personen, die im Mittelpunkt unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit stehen, unsere Schüler, erwerben sich neben den oben erwähnten Fachkompetenzen wichtige Sozialkompetenzen, um sich später in unserer Gesellschaft zurechtzufinden (Arbeiten im Team, gegenseitige Hilfe. Hilfeleistungspflicht für in Not Geratene). Die Schule arbeitet Projekt- und Praxisorientiert und erfüllt somit Ihren Auftrag der Erziehung, Bildung und Sozialisierung. Sie bereitet die Schüler auf ihre Möglichkeiten in Beruf und Gesellschaft vor. Die Feuerwehr gewinnt qualifiziertes Personal, das bei Bedarf in ihre Führungsstrukturen hineinwachsen kann, und ihre Leitmotive entsprechend weiter trägt. Und letzten Endes gewinnt unsere Gesellschaft verantwortungsbewusste, sozial engagierte Bürger.
Stademant der Schüler
Artikel zum Pilotprojekt
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitschüler, lieber Herr Sprotte, sehr geehrte Ausbilder (und Drill-Sergeants) der Feuerwehr, sehr geehrter Herr Nährig, sehr geehrter Herr Schmidt, sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrter Herr Innenminister,
nach anfänglicher Skepsis - vor allem wegen der Angst, nass zu werden – verlief das Projekt ‚Feuerwehr‘ ausgesprochen gut. Nachdem wir den Erste-Hilfe-Kurs absolviert hatten, freuten wir uns, weil wir damit auch schon einen ersten Schritt in Richtung Auto-Führerschein machen konnten. Doch dann ging es erst so richtig los: Der Theorie-Unterricht war zwar nicht ganz unser Fall – schon wieder Theorie -, aber die Herren der Feuerwehr gestalteten den Unterricht wirklich so, dass es doch sehr interessant für uns alle war. Aber dann folgte endlich die Praxis: Wir führten viele Übungseinsätze durch, wir lernten die Ausrüstung verschiedener Fahrzeugtypen kennen, lernten, auf Kommando Schläuche zu legen – und: Wir durften Scheiben einschlagen, aber nur, um die Reaktion des Glases beobachten zu können. Das hat natürlich allen sehr viel Spaß gemacht. Besonders die Abschluss-Übung am 5. Juni, wo es mit dem Rettungsboot über den Rhein, mit der Rettungsschere an einen Omnibus und auf der Drehleiter hoch hinaus ging. Ja, es gab Höhen und Tiefen, aber rückblickend war es ein absolut gelungenes Projekt, das uns mit viel Freude in vielem weitergebracht hat. Und fast keiner wurde ernsthaft nass. Wir können nur empfehlen, dieses Projekt in den nächsten Jahren an unserer Schule weiter zu führen. Im Namen meiner Mitschüler bedanke ich mich bei unseren Ausbildern - besonders bei Herrn Cambeis - für die freiwillig geleistete Arbeit und das schöne Jahr. Die Berufsschüler des Pilotprojekt |




